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NonoQuest: Nonogramme im Look alter Handhelds
NonoQuest ist ein Nonogramm-Spiel für das iPhone, das ich allein entwickle: 130 handgemachte Bildrätsel in dreizehn Kampagnen, im Look eines alten Handhelds und mit kleinen Geschichten zu jedem Rätsel. Jedes davon geht allein mit Logik auf, geraten werden muss nie. Dazu kommen ein Rätsel des Tages, ein Endlosmodus und ein Album, in dem jedes gelöste Bild bleibt.
So sieht das aus
Was ist ein Nonogramm?
Ein Nonogramm ist ein Bildrätsel auf einem Raster. Am Rand jeder Zeile und jeder Spalte stehen Zahlen, und jede Zahl ist ein Block aus gefüllten Feldern, der in dieser Reihe vorkommt, in genau dieser Reihenfolge und mit mindestens einem leeren Feld dazwischen. Eine 3 heißt: drei schwarze Felder direkt nebeneinander. Wer alle Reihen zu Ende denkt, deckt am Ende ein Pixelbild auf.
Das Prinzip ist unter vielen Namen bekannt, als Picross, Griddler, Hanjie oder japanisches Bilderrätsel. Gelöst wird es immer gleich: Man sucht die Stellen, an denen ein Block nur auf eine einzige Weise in seine Reihe passt, füllt sie, kreuzt aus, was sicher leer bleibt, und gewinnt damit Wissen für die kreuzenden Spalten.
130 Rätsel in 13 Kampagnen
Die Rätsel sind von Hand gebaut, nicht erzeugt, und auf dreizehn Kampagnen zu je zehn verteilt. Jede Kampagne hat ein Thema, von Science-Fiction über Fantasy und Abenteuer bis zum Agentenauftrag, und jedes Rätsel einen Namen und einen Satz Geschichte. Das gelöste Bild gehört zu dieser Geschichte.
Die Raster reichen von 5x5 bis 20x20, also von einem Rätsel für fünf Minuten bis zu einem für den ganzen Abend. Die Kampagne „Erste Schritte“ führt Technik für Technik in das Spiel ein. Alle anderen Kampagnen sind von Anfang an offen: Wer in einer feststeckt, spielt einfach in einer anderen weiter.
Hilfe in vier Stufen, die etwas beibringt
Die meisten Nonogramm-Apps kennen als Hilfe nur: eine Zelle aufdecken. NonoQuest fängt woanders an. Die erste Stufe nennt die Technik und die Stelle, an der sie gerade greift, etwa „Schau dir Zeile 10 an. Diese Linie lässt sich gerade komplett ausfüllen.“ Danach kommen die Fragen „Wo geht es weiter?“ und „Stimmt hier etwas nicht?“. Erst die vierte Stufe zeigt eine Zelle.
Die ersten drei Stufen verraten also keine Lösung, sie zeigen, wie man selbst darauf kommt. Wer nach ein paar Rätseln die Hilfe kaum noch braucht, hat genau das gelernt, was das Spiel beibringen will.
Fehler früh sehen, jeden Zug zurücknehmen
Eine volle Zeile, die nicht zu ihren Zahlen passt, markiert NonoQuest, bevor eine halbe Stunde Arbeit darauf aufbaut. Wie deutlich das geschieht, lässt sich in drei Stufen einstellen, von „Entspannt“ bis „Purist“. Purist heißt: keinerlei Rückmeldung, jeder Fehler wird selbst gefunden.
Jeder Zug lässt sich zurücknehmen, bis zu 200 Züge weit. Ein Wischzug über das Brett zählt dabei als ein Zug, auch wenn er zwanzig Felder füllt. Gefüllt wird per Tippen oder Ziehen, und wer lieber präzise arbeitet, bewegt die Auswahl mit dem Steuerkreuz und wählt mit den Tasten zwischen Füllen, Kreuz und Radierer.
Rätsel des Tages, Endlosmodus und Album
Das Rätsel des Tages ist weltweit für alle dasselbe und wird zum Wochenende hin größer. Der Lauf an gelösten Tagen zählt hoch, bestraft aber nichts, wenn ein Tag fehlt.
Der Endlosmodus ist für die Zeit nach den 130 Rätseln gedacht: eine von fünf Größen wählen und weiterspielen. Dort wird nichts festgehalten, es geht nur ums Spielen.
Im Album bleibt jedes gelöste Bild sichtbar, nach Kampagnen sortiert und mit Fortschrittsbalken. Ein gelöstes Bild lässt sich als Kachel teilen, und wer ein Rätsel noch einmal spielen möchte, startet es von dort mit leerem Brett, ohne dass das Bild aus dem Album verschwindet.
Sieben Anzeigemodi im Stil alter Hardware
Der Retro-Look ist kein Filter über einer modernen Oberfläche. Jeder der sieben Anzeigemodi hat eine eigene Pixelschrift, Rasterung und Zeilenstruktur: neben einem schlichten Clean-Modus Anlehnungen an Apple II, Atari, Amiga OS, Game Boy, Sharp X68000 und das Terminal DEC VT220 mit warmem Nachglühen.
Ton gibt es auch, als Ergänzung aus erzeugten Klängen. Er ist standardmäßig aus und lässt sich bei Bedarf einschalten.
Spielbar mit VoiceOver, Switch Control und Tastatur
Ein Rasterrätsel, das sich ohne Blick auf den Bildschirm wirklich spielen lässt, ist selten. NonoQuest ist vollständig mit VoiceOver, Switch Control und Tastatur bedienbar. Jede Rasterzelle nennt ihre Position, ihren Zustand und die Hinweiszahlen ihrer Zeile und Spalte.
Dazu passt, dass das Spiel nichts misst, was unter Druck setzt: keine Zeitwertung, keine Bestenliste, keine Leben und keine Energie, die nachwachsen muss.
Offline, ohne Werbung und ohne Käufe im Spiel
NonoQuest wird einmal gekauft und läuft danach vollständig offline. Es gibt keine Werbung, keine Käufe im Spiel, kein Abo und kein Konto. Der Fortschritt wird auf dem Gerät gespeichert.
Häufige Fragen
Muss man bei NonoQuest raten? Nein. Jedes der 130 Rätsel lässt sich allein mit Zeilenlogik lösen, und das wird bei jedem Testlauf mit einem Löser geprüft. Für Rätsel des Tages und Endlosmodus gilt dasselbe. Warum das bei Logikrätseln keine Selbstverständlichkeit ist, steht im Beitrag Logikrätsel mit genau einer Lösung bauen.
Muss ich die Kampagnen der Reihe nach spielen? Nein. „Erste Schritte“ ist als Einstieg gedacht, alle anderen Kampagnen sind von Anfang an offen.
Ich habe noch nie ein Nonogramm gelöst. Komme ich da rein? Ja. Ein geführtes Tutorial erklärt die Bedienung und die Randzahlen an kleinen Übungen, und die Kampagne „Erste Schritte“ baut die Techniken nacheinander auf.
Auf welchen Geräten läuft NonoQuest? Auf iPhone und iPad mit iOS 17 oder neuer.
Gibt es In-App-Käufe oder Werbung? Nein, keins von beidem.
Passend dazu
NonoQuest gibt es im App Store, als einmaliger Kauf ohne Werbung und ohne Käufe im Spiel.