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365 Lens: Foto-Challenge mit einer Aufgabe pro Tag
365 Lens ist eine Foto-Challenge für das iPhone, die ich allein entwickle: jeden Tag eine neue fotografische Aufgabe, ein Jahr lang, für alle auf der Welt dieselbe. Wer mitmacht, fotografiert seine eigene Antwort darauf und sammelt so ein Fototagebuch über 365 Tage. Ein Konto braucht es dafür nicht, einen Server auch nicht, und die Bilder bleiben auf dem Gerät.
So sieht das aus
Eine Foto-Challenge, die jeden Tag neu beginnt
Jede Aufgabe setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Sieben Kategorien wechseln sich Tag für Tag ab: Minimalismus, Schatten, Bokeh, Urban, Makro, Alltag und Perspektive. Darüber liegt ein Wochenthema, und davon gibt es 52, von Primärfarben und geometrischen Formen über Glas bis zu schneller Bewegung. Aus beidem entsteht ein konkreter Auftrag, etwa: dramatische Schatten finden, die zum Thema „Hoher Kontrast“ passen, und die Dunkelheit die Geschichte erzählen lassen.
Das ist genug Vorgabe, um nicht vor dem leeren Sucher zu stehen, und genug Spielraum für eine eigene Idee. Wer ein Jahr lang jeden Tag eine solche Aufgabe löst, übt Bildaufbau, Licht und Timing nebenbei, ohne dafür einen Kurs zu belegen.
Weltweit dieselbe Aufgabe, ganz ohne Server
Alle, die 365 Lens nutzen, bekommen am selben Tag dieselbe Aufgabe. Dafür fragt die App keinen Server, sondern rechnet die Aufgabe aus dem Datum aus. Deshalb kommt die Aufgabe des Tages auch ohne Netz, und dafür muss nichts von dir das Gerät verlassen.
Zu jeder Aufgabe gehört ein eigener Hashtag. Wer ein Foto zeigen möchte, teilt es über das iOS-Teilen-Menü in das soziale Netzwerk der eigenen Wahl, und unter dem Hashtag lassen sich die Bilder anderer zum selben Thema finden, sofern sie ihn ebenfalls verwenden. Ob und wo geteilt wird, entscheidest allein du. Es gibt keinen Feed in der App, keine Likes und keinen Druck, etwas zu posten.
Galerie, Bilddaten und ein eigenes Album
Die Galerie zeigt alle eigenen Fotos nach Tagen geordnet. Zu jedem Bild liest 365 Lens die Aufnahmedaten aus und zeigt sie an: Kamera, Objektiv, Aufnahmeparameter und, falls vorhanden, den Ort.
Wer die Bilder auch in der Fotos-App haben möchte, schaltet den Abgleich mit einem eigenen Album ein. Das ist freiwillig; ohne diesen Schalter bleiben die Fotos in der App.
Privat bleibt privat
Ein Foto verrät oft mehr als sein Motiv, vor allem den Ort, an dem es entstanden ist. Deshalb gehen die Aufnahmedaten beim Teilen standardmäßig nicht mit. Wer Kamera und Ort trotzdem zeigen will, schaltet das für dieses eine Bild bewusst ein.
Gespeichert wird alles auf dem Gerät. Es gibt kein Konto, keinen Server des Entwicklers, kein Tracking, keine Werbung und keine KI-generierten Inhalte.
Ein Jahr als Raster aus 365 Punkten
Die Ansicht „Reise“ zeigt das ganze Jahr auf einen Blick: 365 Punkte, zwei Wochen pro Zeile, jeder davon erledigt, verpasst, heute oder noch offen. Dazu kommen die aktuelle Serie und 18 Erfolge, etwa für Fotos in der goldenen Stunde, für die erste Stunde des Tages, für Bilder aus mehreren Ländern oder für hundert gelöste Aufgaben.
Wer an die Aufgabe erinnert werden möchte, schaltet eine tägliche Mitteilung ein. Auch das ist freiwillig.
Vom iPhone bis zur Spiegelreflexkamera
Die Aufgaben funktionieren mit der iPhone-Kamera genauso wie mit einer großen Kamera. Fotografiert wird entweder direkt in der App, oder das Bild kommt aus der Fotomediathek, etwa nachdem die Aufnahmen der Systemkamera auf das iPhone übertragen sind.
Ich fotografiere selbst gern, meist mit einer Pentax. Einige meiner Bilder stehen unter Fotografie, und wie ich RAW-Dateien ohne Abo entwickle, habe ich im Beitrag RAW-Workflow ohne Adobe-Abo beschrieben.
Kostenlos, mit freiwilligem Trinkgeld
365 Lens hat keine Premium-Version und keine Paywall. Alle Funktionen stehen allen offen, und Werbung gibt es keine.
Wer die Weiterentwicklung unterstützen möchte, kann ein Trinkgeld geben, einmalig oder als kleinen monatlichen Betrag. Das monatliche Trinkgeld ist ein automatisch verlängertes Abo, das bis zur Kündigung in den Einstellungen des Apple-Accounts läuft. Es ist ein Dankeschön und schaltet keine Funktion frei.
Häufige Fragen
Ist 365 Lens kostenlos? Ja. Alle Funktionen sind ohne Kauf nutzbar. Trinkgelder sind freiwillig und schalten nichts frei.
Wo werden meine Fotos gespeichert? Auf dem iPhone, in der App. Auf Wunsch zusätzlich in einem eigenen Album der Fotos-App. Einen Server des Entwicklers gibt es nicht.
Kann ich Fotos von meiner Kamera verwenden? Ja. Ein Bild lässt sich aus der Fotomediathek übernehmen, es muss nicht in der App aufgenommen sein.
In welchen Sprachen gibt es 365 Lens? Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Die Sprache lässt sich in den Einstellungen der App wählen.
Gibt es 365 Lens für das iPad? Nein, die App ist für das iPhone gebaut.
Passend dazu
365 Lens: Jeden Tag ein Foto gibt es kostenlos im App Store.